Blickpunkt Fuenfseenland

BLICKPUNKT 5SEENLAND

ASTRONAUTEN ZU BESUCH IN ANDECHS

Pater Coelestin Stöcker

Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr MEZ betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond und sprach dabei die legendären Worte: Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit. Der damals 39-Jährige war Kommandant des US-amerikanischen Raumschiffes Apollo 11 und der Mondfähre Eagle. Die weiteren Besatzungsmitglieder waren Edwin Buzz Aldrin und Michael Collins, der allerdings während der Landung in der Kommandokapsel Columbia den Mond umkreiste und die beiden Kollegen später aufnahm. Edwin Aldrin betrat 22 Minuten nach Armstrong als zweiter Mensch den Mond.
Die beiden Astronauten schauten ein Jahr später, am 12. Juli 1970, bei ihrem Deutschlandbesuch auch bei Pater Coelestin Stoecker in Andechs vorbei. Wobei der Geistliche die zwei Astronauten sogar in die Schatzkammer des Klosters einließließ... in einem Interview erzählt der langjährige Pfarrer von Erling und Machtlfing, er starb im April 2016 eine Woche vor seinem 89. Geburtstag, die aufregende Geschichte... KLICK DICH WEITER

 

DES ABT GEBISS IM KANAL GELANDET?

Herrsching/Andechs - Im Herbst soll mit den Sanierungsarbeiten des rund 50 Jahre alten Abwasserkanals zwischen Andechs und Herrsching begonnen werden. Bereits vor rund 30 Jahren war es Peter Hasselbeck, der den Kanal im Auftrag des damaligen Abwasser-Zweckverbandes Ammersee Ost mittels TV-Kamera untersuchte. Er erinnert sich noch gut an eine Geschichte, die seinerzeit für Schmunzeln bei den Einheimischen sorgte... Hier geht es munter weiter  

Für Wirte mit Biergarten keine ...

nachvollziehbare Einschränkung. Weil angeblich die Viren über die Noten auf die Biergartenbesucher überspringen könnten, sind musikalische Aufführungen nach wie vor verboten. Darüber wachen strenge Gesetzesgebe. Mit dem Zeichenstift genial umgesetzt hat diese "fragewürdige Entscheidung" der Karikaturist Horst Wendland.

KEINE WIE DU

Stefano Corsi

Gauting - Stefano Corsi ist 15 Jahre alt, als er das erste Mal mit illegalen Drogen in Kontakt kommt. Er gerät in falsche Kreise und konsumiert in den folgenden Jahren Speed, LSD sowie Kokain, beginnt zu dealen und wird schließlich heroinabhängig. Sein Leben ist bestimmt von der Drogensucht und ihren zerstörerischen Auswirkungen, bis die Diagnose einer schweren Krankheit die Wende einleitet.
Heute ist der 33Jährige Chef eines Getränke-Marktes absolut clean. Sein Augenmerk gilt der Suchtprävention in Schulen sowie seinen beiden Kindern. Über die Achtjährige Elena, die mit einem Apert-Syndrom geboren wurde, schreibt Papa Stefano unter dem Titel "Keine Wie Du" gerade ein Buch... Hier geht es weiter KLICK

 

JÜNGSTE GEMEINDERÄTIN IM LANDKREIS

Gilching – Mitte Januar feierte Selina Rieger ihren 18sten Geburtstag. Gerade einmal volljährig, muss sie in der nächsten Ratssitzung in Gilching ihren ersten Eid ablegen. Damit avanciert sie zur jüngsten Gemeinderätin im Landkreis Starnberg. Die Gymnasiastin rückt innerhalb der SPD-Fraktion für Matthias Hellwig nach. Wie berichtet, hat der Kinobetreiber sein Mandat mit der Begründung abgelehnt, dass er sich in Zeiten von Corona um den Erhalt seines Kino-Imperiums kümmern müsse.

Derzeit hat sie viel Stress, steht doch das Abitur auf dem Plan. „Ich stecke mitten drin in den Vorbereitungen. Am 20. Mai beginnen die Abiturprüfungen und enden erst zwei Wochen nach Pfingsten“, erklärt die gebürtige Gilchingerin. Ab Dienstag, 26. Mai, wird sie zudem als frisch gebackene Gemeinderätin erste Erfahrungen sammeln.

DURCH KLICK GEHT ES ZUR KOMPLETTEN GESCHICHTE ....

 

STELLVERTRETER GEWÄHLT

Starnberg - Auf der konstituierenden Sitzung im Landratsamt Starnberg wurden am heutigen Donnerstag unter anderem die Stellvertreter von Landrat Stefan Frey gewählt. Wie erwartet, machte der Gilchinger Matthias Vilsmayer von den Freien Wähler das Rennen um den Vize-Posten (35 Stimmen für Vilsmayer, 24 Stimmen fielen auf die Grünen-Kandidatin Martina Neubauer). Auch bei den weiteren Stellvertretern ging Neubauer leer aus. Künftig werden Andechs Bürgermeister Georg Scheitz (CSU) sowie die Starnbergerin Britta Hundsrügge (FDP) im Team von Frey beratende Funktionen sowie Präsentationsrollen übernehmen.

GEGEN DAS VERGESSEN WERDEN - TIGER WILLI

Tiger-Willi war stets stolz auf seine CDs

Als Wilhelm Raabe am 9. April 1947 in einer Münchner Klinik geboren wurde, hat man ihn gleich in eine so genannte Heilanstalt nach Steinhöring gegeben. Anlass war, dass man dem kleinen Willi nicht zugetraut hatte, dass er überlebt. Tiger-Willi erinnert sich: "I hob säim glei gsäng, dass des nix wird auf dera Wäid. Net amoi bei Ottis Schlachthof wollns mi." Dennoch, Willi trotzte den ärztlichen Prophezeihungen und wurde sogar Metzger.
Mehr zum Tiger und ein Ausschnitt aus seinem Metzger-Rap durch KLICK.

 

BADETAG ANNO 1950 - Helmut Schwarz erzählt

Helmut Schwarz (gestorben im Juli 2018)

Wie, höchsten nur einmal in der Woche baden? Wunderbar, werden jetzt ein paar Kinder jubeln. In den 50er Jahren war dies ganz normal. Es gab in den meisten Haushalten oft sogar noch kein fließendes Wasser geschweige denn, eine Dusche und auch kein Bad und kein fließendes Wasser. Sauber aber musste man dennoch werden. Üblich war ed deshalb, am Samstag den Waschzuber hervor zu holen oder in einem gemauerten und beheizbaren Bottich zu baden. Meist wurde nicht einmal das Wasser gewechselt... Über den Badetag anno 1950 erzählt der 2018 verstorbene Hechendorfer Lüftlmaler Helmut Schwarz... Hier geht es zum Video - KLICK!

 

MICHI STURM NEUER RATHAUSCHEF

Michael Sturm

Weßling – Es war zwar eine Entscheidung in letzter Minute. Doch nachdem Vor- wie Nachteile gut abgewogen wurden, entschied sich Michael Sturm von den Freien Wähler letztendlich dafür, als letzter Bewerber um das Bürgermeisteramt in Weßling auf das Kandidaten-Karussell mit aufzuspringen. Der Erfolg gab dem Inhaber von „qinno“, ein Unternehmen das sich auf elektronische Systeme für die Medizintechnik, Luftfahrt und Industrie spezialisierte, Recht. In der Stichwahl gewann der 53Jährige Familienvater gegen Andreas Lechermann von der CSU klar mit 66 zu 34 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 76 Prozent. HIER GEHT ES WEITER...

 

KLOSTER ANDECHS BRENNT

Illustration: Wolfram Gum

Früher soll es im Landkreis Starnberg ausgesprochen gemütlich zugegangen sein. Politische Themen wurden am Wirtshaustisch ausgekartelt und nach außen hin feindllich eingestimmte Kontrahenten waren nicht selten privat die dicksten Freunde. Auch im Starnberger Kreistag ging es ähnlich zu. Üblich war es seinerzeit, nach jeder Sitzung in Richtung Andechs zu fahren, um dort im Klosterbräustüberl voraus gegangende heftige Debatten bei einer oder auch bei zwei Maß Bier zu beenden. So war es am am 26. Mai anno 1964... HIER GEHT ES ZUR AUDIO-GESCHICHTE...

 

Christian Schiller

Der 52Jährige Christian Schiller ist im März erneut zum "Bürgermeister für alle" im Amt bestätigt worden. Damit startete er in die dritte Legislaturperiode. Politisch unabhängig versucht er bei Entscheidungen alle Fraktionen mitzunehmen sowie auch auf Belange der Bürger einzugehen. Seine Bilanz bisher kann sich sehen lassen. Herzensangelegenheit aber war ihm ein Gymnasium für Herrsching. Gleichwohl vieles dagegen sprach, hat er es in Kooperation mit einem Förderkreis geschafft, sowohl Gemeinderat wie Bürger sowie auch Landrat Karl Roth von der Notwendigkeit zu überzeugen. Die vorbereitenden Arbeiten - unter anderem der Bebauungsplan - sind in Arbeit. Spätestens 2021 soll mit dem Bau begonnen werden.
Ein weiteres Großprojekt könnte im Rahmen der vom Landkreis geplanten Zusammenlegung der Klinik Seefeld mit der Klinik Schindlbeck ein neuer Standort in Herrsching werden. Dazu und zu Themen aus dem Gemeinderat gibt Bürgermeister Schiller Auskunft unter KLICK...

 

STEFAN FREY IM INTERVIEW

"Pack' mas an", sagte Stefan Frey. Seit Freitag führt der 44Jährige Starnberger als Nachfolger von Landrat Karl Roth die Kreisgeschäfte. Bange ist dem Juristen nicht. "Ich hätte mir zwar einen schöneren Start vorstellen können. Stellt uns doch die Corona-Pandemie vor neuen und unbekannten Herausforderungen. Wenn wir aber alle zusammen helfen, werden wir auch diese Krise meistern." In einem Interview, das er "Blickpunkt Fünfseenland" anlässlich des ersten "Arbeitstages" am Freitag, 1. Mai gab, geht er auf aktuelle Fragen ein. Hier geht es zum Video-Clip...

 

GRAFFITI-KÜNSTLER LOOMIT TAUCHT IN GILCHINGS GESCHICHTE EIN
Gilching – Durch den Bau der Westumgehung in Gilching wurde nicht nur eine Entlastung des innerörtlichen Verkehrs geschaffen. Zudem fanden Archäologen weitere Hinweise auf die Anwesenheit römischer Siedler. Aktuell entstehen an der Unterführung Römerstraße durch die aufwändige Darstellung wissenschaftlich abgesegneter historischer Szenen Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Region.
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Manfred Walter im Interview

Manfred Walter im Rathaus

Mit 58 % der Wählerstimmen wurde Gilchings Bürgermeiser Manfred Walter im Amt bestätigt. Es ist die dritte Legislaturperiode, die der 53Jährige am 1. Mai antritt. Doch dieses Mal ist alles anders. Die Corona-Pandemie wirft viele Fragen auf und stellte das neu zusammen gesetzt Gremium vor nie da gewesenen Herausforderungen. Im Interview erzählt Walter, wie er sich die nächsten Sitzungen vorstellt, was aus der Idee mit dem Biergarten im Stadtpark wird und was er sich von seinen Bürgern wünscht... HIER GEHT ES ZUM VIDEO-CLIP "Walter im Interview".

 

Bunt gegen den Corona-Frust

Für Überraschung sorgten in Gilching beim Zirkus "King" der Familie Kaiser die Graffiti-Künstler Melander Holzapfel, Künstlername „Lando“, aus Gilching und Mathias Köhler, genannt „Loomit“, aus München. Sie boten an, die in die Jahre gekommenen Zirkuswägen aufzuhübschen. Unter dem Motto „Bunte Aktion gegen den Corona-Frust“ bemalten sie am Mittwoch die Flächen mit Zirkusrelevanten Motiven. Zaungäste waren unter anderem nicht nur die Zirkus-Familie und Spaziergänger, sondern auch die Kamele, Rinder und Schwein Schweini, die sich allesamt über die außergewöhnliche Aktion (in gebührendem Abstand) freuten...
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Dahoam bei Claus Angerbauer

Der mit 35 Jahren erblindete Claus Angerbauer gehört zu denjenigen Musikern, denen bei der Geburt eine unverwechselbare Stimme mit in die Wiege gelegt wurde. Doch Trübsal blasen gehört nicht zu den Eigenschaften, der der 63Jährige zu pflegen mag. Unter anderem engagiert er sich seit dem Jahr 2008 als SPD-Gemeinderat um im Bereich Jugend, organisiert Band-Wettbewerbe und ist zudem als Inklusionsbeauftragter der Gemeinde Weßling unterwegs. Im Film erzählt er, wie er als blinder Mensch mit den Auflagen zu Zeiten von Corona zurecht kommt... Hier geht es zum Video-Clip KLICK

 

GRÜNE ASPHALTIERUNG VOM TISCH

Gilching – Die Versiegelung der verlängerten Melchior-Fanger-Straße in Gilching ist erst einmal vom Tisch. Dem diesbezüglichen Bürgerantrag wurde am Montag bei einer Gegenstimme zugestimmt. Lediglich Martin Pilgram von den Grünen, er hatte Antrag auf die bauliche Aufwertung des Feldweges insbesondere zur Nutzung für Radfahrer gestellt, votierte dafür, die rund 80000 Euro teure Teerung ungeachtet des finanziellen Dilemmas, in dem sich die Kommunen zwecks der Corona-Krise befinden, sofort zu beschließen... KLICK DICH HIER WEITER ZUM ARTIKEL

 
VON GESCHEITEN RÄTEN - AUDIO-CLIP
Originale sterben leider aus. Auch in den jeweiligen Gemeinderäten, früher ein Fundus gleichermaßen schräger wie interessanter Volksvertreter, findet sich nur noch selten ein Original. Das Ratsgremium in Weßling war seinerzeit eine wahre Fundgrube... Von zwei solchen Volksvertretern, die sich während einer Ratssitzung darüber stritten, wer denn der Schönere und wer der Klügere sei handelt folgende aufs ITüpferl wahre Geschichte... ZUM HÖRBUCH GEHT ES PER KLICK

Hella Müting starb im Alter von 107 Jahren

Hella Müting an ihrem 106ten Geburtstag

Gilching – Gilchings älteste Bürgerin ist tot. Hella Müting starb in der Nacht von Sonntag auf Ostermontag im Alter von 107 Jahren. „Es war nicht unerwartet in diesem Alter. Sie musste auch nicht leiden und schlief friedlich ein. Schlimm war nur, eine Genehmigung für einen letzten Besuch zu bekommen. Es war sehr mühsam“, erzählt Gerhard Müting. Der 64Jährige Sohn von Hella Müting sowie seine Schwester Hella Dietsche wollten von der Mama, die zuletzt im BRK-Seniorenheim in Gilching lebte, einfach nur in Würde Abschied nehmen. Ein Unterfangen, das angesichts der Corona-Auflagen unmöglich schien.... hier geht es im Text weiter!

 
TOILETTENPAPIER ALS DREINGABE
Seefeld – Wie in Corona-Zeiten überleben, ohne gegen Auflagen zu verstoßen? Ein Problem, das Pizzabäcker Stefan Gömöri mit vielen Berufskollegen teilt. Doch der gebürtige Tscheche kam da auf eine Idee... HIER GEHT'S WEITER
PLÄDOYER FÜR GERECHTERE ÖFFNUNGSZEITEN
Dass durch die Verbreitung des Corona-Virus etliche Einschränkungen hingenommen werden müssen, sei nachvollziehbar, sagt Manfred Herz. Doch nicht immer seien die Auflagen logisch. Sowohl der Gewerbereferent der Gemeinde Gilching wie auch der Gemeinderat der Freien Wähler, Matthias Vilsmayer, wandten sich jetzt an die Bayerische Staatsregierung....
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TÖDLICHER UNFALL BEI INNING

INNING - Zu einem schweren Unfall mit Todesfolge kam es am Dienstag morgen im Inninger Ortsteil Schlagenhofen. Laut Polizei war der 53Jährige Motorradfahrer aus Inning kommend auf der Staatsstraße 2070 in Richtung Hechendorf an der Abzweigung nach Schlagenhofen mit einer 55Jährigen Autofahrerin aus Seefeld kollidiert. Vorgeblich soll sie den Motorradfahrer beim links abbiegen übersehen haben. Die Unfallstelle wurde großräumig für knapp zwei Stunden abgesperrt. Wegen geringen Verkehrsaufkommen gab es es nur zu kurzfristigen Behinderungen. Der 53Jährige Inninger wurde zwar noch per Hubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau geflogen, erlag dort aber am Nachmittag seinen schweren Verletzungen. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird auf rund 12000 Euro geschätzt. LeLe

PATER COELESTIN ERZÄHLT

Pater Coelestin Stöcker

Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr MEZ betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond und sprach dabei die legendären Worte: Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit. Der damals 39-Jährige war Kommandant des US-amerikanischen Raumschiffes Apollo 11 und der Mondfähre Eagle. Die weiteren Besatzungsmitglieder waren Edwin Buzz Aldrin und Michael Collins, der allerdings während der Landung in der Kommandokapsel Columbia den Mond umkreiste und die beiden Kollegen später aufnahm. Edwin Aldrin betrat 22 Minuten nach Armstrong als zweiter Mensch den Mond.

Die beiden Astronauten schauten ein Jahr später, am 12. Juli 1970, bei ihrem Deutschlandbesuch auch bei Pater Coelestin Stöcker in Andechs vorbei. Der langjährige Pfarrer von Erling und Machtlfing starb im April 2016 eine Woche vor seinem 89. Geburtstag. Hier erzählt er, wie er den legendären Astronauten bei sich in Andechs empfangen hatte...

 

CORONA UNTERBRACH DEN AUSLANDSAUFENTHALT

Auf Entdeckungstour in Australien

Von links: Chloe, Lauren mit Koala, Jasmyn sowie Elena

Gilching – Er wahre Odyssee hat Elena Vilsmayer aus Gilching hinter sich. Als der Corona-Virus die Welt veränderte, befand sich die 15Jährige Gymnasiastin zum Schüleraustausch in Australien. Ein Zurückkommen schien erst einmal aussichtslos.

Auf die Idee, für ein paar Wochen die australische Kultur und das dortige Schulsystem kennen zu lernen, kam Elena Vilsmayer anlässlich eines Besuches in Spanien. Dort nahm ihre 17Jährige Schwester Antonia an einem Schüleraustauch teil. „Bei meinem Besuch in Spanien hatte ich Lauren aus Australien kennen gelernt und mich sofort mit ihr angefreundet“, erzählt Elena. Als dann die 15Jährige Australierin sie und ihre Familie in Gilching besuchte, entstand die Idee zum Gegenbesuch. „Meine Eltern waren damit einverstanden, aber ich musste alles selbst organisieren“, sagt Elena nicht ohne Stolz. ...KLICK ZUM WEITER LESEN

 

WIR SIND FÜR SIE DA

HOFLÄDEN IM LANDKREIS STARNBERG

Nicht nur Drogerien sowie Super- und Lebensmittelmärkte haben in Zeiten von Corona geöffnet. Es gibt auch viele Hofläden im Landkreis Starnberg, die ein reichhaltiges Angebot bereit halten. Weiter geht es durch KLICK HIER ODER AUFS FOTO...

ERSTER VIRTUELLER GOTTESDIENST

Pfarrer Franz von Lüninck bei...

seinem ersten, virtuellen Gottesdienst - Foto: St. Sebastian

Gilching – „Können die Gläubigen nicht zu mir in die Kirche kommen, komme ich einfach zu ihnen ins Haus“, dachte sich Gilchings Pfarrer Franz von Lüninck und startete einen eigenen Youtube-Kanal. Der Erfolg gibt ihm Recht. Über 900 Besucher verfolgten bisher seinen ersten virtuellen Gottesdienst.

Als die Idee entstand, in Zeiten von Corona zu den Menschen per Live-Stream ins Haus zu kommen, waren noch erste Zweifel da. „Live Übertragungen von Gottesdiensten gibt es ja schon, auch in der Region. Mein Team überzeugte mich aber, es einfach zu versuchen, weil es ja etwas anderes ist, wenn der vertraute Pfarrer zu den Gläubigen spricht“, erzählt Franz von Lüninck von St. Sebastian in Gilching. Ein erster nicht öffentlicher Versuch, über Youtube live gehört zu werden, scheiterte. „Ich hatte noch sehr wenig Ahnung von der Technik... hier geht es weiter KLICK

 

Antonio Inverso zieht zurück

Auf Anregung von Heinrich Lenker (FW)

... soll jetzt der illegale Autoverkehr bei den Radwegunterführungen an der Westumgehung durch schwenkbare Schranken gestoppt werden.

Gilching – Kaum stehen die Ergebnisse in puncto Kommunalwahl annähernd fest, gibt es bereits die ersten Verschiebungen. In Gilching hat Antonio Inverso von den Freien Wählern bereits die Reißleine gezogen. Als Nachrücker wird nun Heinrich Lenker das Trio im Gemeinderat komplettieren.

Enttäuscht von seinem Ergebnis zeigte sich Antonio Inverso. Der gebürtige Italiener hat eigens für seine Kandidatur als Bürgermeister die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Doch mit gerade einmal 6,2 Prozent war der 55Jährige keineswegs zufrieden. „Ich hatte mir erhofft, dass ich wenigstens in die Stichwahl komme“, sagte er nach der Wahl. Da half es auch nicht, dass er für die Freien Wähler mit Pia und Matthias Vilsmayer den Sprung in den Gemeinderat schaffte. Am Dienstag teilte der Handelsvertreter medizinischer Geräte Bürgermeister Manfred Walter schriftlich mit, dass er sein Ehrenamt nicht antreten werde und sich nun intensiv um seine berufliche Karriere kümmern werde. Für Heinrich Lenker ein Glücksfall. „Ich bedauere es natürlich, dass Antonio Inverso nicht dabei ist. Freue mich aber riesig, dass ich wieder ins Gremium mit einziehen darf. Lenker, viele Jahre für die Freien Wähler im Gemeinderat vertreten, hatte durch den Verlust um einen Sitz im Gremium den Einzug nur knapp verpasst. „Ich freue mich auch deshalb so, weil ich ja im Vorjahr einen Antrag auf die Komplettierung der Radwegverbindung zwischen St. Gilgen und Remondis beziehungsweise weiter bis nach Wörthsee gestellt hatte. Jetzt kann ich dranbleiben und mit beitragen, dass nicht nur das Radwegenetz verbessert wird, sondern auch das Mobilitätskonzept vorankommt“, betont der 64Jährige Projektleiter in Rente.

Gelassen blieb Matthias Vilsmayer. „Antonio Inverso ist ein Mensch, der nur so sprudelt vor Ideen und auch mit Begeisterung in den Wahlkampf gegangen ist. Da kann ich gut verstehen, dass er bei dem Ergebnis sich jetzt lieber auf seine berufliche Laufbahn konzentriert, zumal er gerade neu eine Stelle angetreten hatte. Gleichzeitig freue ich mich natürlich, dass ich weiterhin mit Heinrich Lenker zusammenarbeiten und Projekte anschieben kann. Lenker verfügt über jahrelange Erfahrungen und ist auch wegen seiner weitsichtigen aber auch umgänglichen Art ein optimaler Partner, der auch von den Kollegen geschätzt wird.“ Keine Bewertung wollte Bürgermeister Manfred Walter abgeben. Nur so viel: „Es ist das gute Recht eines jeden gewählten Gemeinderates, innerhalb von einer Woche ohne Gründe den Verzicht auf das Mandat anzumelden.“
Uli Singer

 

Freuten sich über einen finanziellen Zuschuss

RAIFFEISENBANK SCHÜTTET SPENDEN AUS

"Wir leben in einem reichen Land. Generell stimmt das ja. Aber es gibt hier genauso Armut wie anderswo", sagte Wolfgang Schneider, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Gilching. Deshalb sei es gut, dass es Vereine und Einrichtungen gebe, die hier weitgehend versuchen, Abhilfe zu schaffen. Das Engagement werde bereits seit Jahren von Kunden der Raiffeisenbank durch das so genannte Gewinnsparen unterstützt. Was am Jahresende dabei herauskommt, geht anteilsmäßig an örtliche Vereine und Einrichtungen, die sich soziales Engagement auf die Fahne geschrieben haben. Heuer waren es immerhin 17500 Euro, die an rund 20 Empfänger, darunter unter anderem der TSV Gilching, das BRK, der Verein Zeitreise, diverse Kindergärten und Horte sowie die Integrationshilfe und der Verein Kinderinsel verteilt wurden.
Schneider ging auch auf die Entwicklung im Banken-Bereich ein, wonach Zweigstellen geschlossen werden und der Servicebereich reduziert werde. "Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, so lange wie möglich selbständig zu bleiben. Dazu gehört auch, die Zweigstelle an der Landsberger Straße zu halten." Derzeit zählt die Raiffeisenbank rund 10000 Kunden. Schneiders Vision: "Würden alle Gilchinger Kunde bei uns werden, könnten wir schon bald das Spenenaufkommen verdoppeln."

Horst Wendland zum Thema Corona