Blickpunkt Fuenfseenland

TIERWOHL IM LANDKREIS

SCHLUSS MIT MASSENWARE FLEISCH

Corona hat die Welt verändert, insbesondere aber auch verstärkt den Blick auf diverse "Sauställe" frei gegeben. Sei es in Richtung Abzocke politischer Volksvertreter oder aber auch im wahrsten Wortsinne auf reale Sauställe, in denen Schweine und ihre Ferkel, aber auch Rinder und andere Hoftiere, durch unzumutbare Unterbringung zu Lebzeiten bis zum Tode gequält werden. Und dies mit Unterstützung der deutschen Bundesregierung. Wir Initiatoren sehen jetzt die größte Chance, diese Missstände mehr noch vor Augen zu führen und zumindest im Kleinen etwas entgegen zu setzen.
Dazu begeben wir uns auf Recherche, besuchen Landwirte, Metzger, Lebensmittelgeschäfte und Gaststätten, und werden diejenigen Betriebe, die sich das Wörtchen "TIERWOHL" auf die Fahne geschrieben haben, auf "Blickpunkt Fünfseenland" vorstellen.
Ziel ist, Alternativen zur Massenhaltung und Massenschlachtung aufzuzeigen. Im Fokus muss die artgerechte Haltung und die Vermarktung gemäß Wertschätzung statt Wertschöpfung stehen. Wir denken zudem daran, vorbildhafte Betriebe mit einem "Anerkennungspreis" auszuzeichnen.
Unserer Ansicht nach eignet sich unser Landkreis mit seiner vielseitigen Regionalvermarktung hervorragend dazu, das Thema Fleischproduktion aufzugreifen. Aufgerüttelt durch die fürchterlichen Zustände für Mensch und Tier in den allermeisten Großschlachthöfen unserer Republik sollte ein Paradigmenwechsel, was Fleischproduktion als auch Fleischverzehr betrifft, durchaus in unserem Landkreis vollzogen werden. Unser Gedanke dabei ist, ohne den berühmt erhobenen Zeigefinger ein signifikantes Umdenken zu erreichen. Derzeit sind wir dabei, in Kooperation mit Verbrauchern, weg von Ideologien, Ideen zu sammeln, die im Fokus die Reduktion des Fleischverzehrs haben - und im wahrsten Sinne des Wortes den Sonntagsbraten schmackhaft machen. Zugegeben, unter TIERWOHL groß gezogen und dann zur Schlachtbank geführt zu werden, passt unserer Meinung nicht ganz. Doch, der Mensch ist halt nun mal ein Fleischesser. Auch wir lieben hin und wider einen saftigen Braten auf dem Teller, am liebsten im Biergarten bei einer Maß heimischen Bieres. Das wird sich auch so schnell nicht ändern. Deshalb unser Arbeitstitel: "A guads Schmankerl auf dem Bankerl".
IN DIESEM SINNE
V.i.S.d.P.: Claus Angerbauer/Uli Singer